Baden-Württembergischer
Bodybuilding- und Fitnessverband e. V.

+++ Bericht zum Rhein Neckar Pokal 2008 +++
 


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Rhein Neckar Pokal 2008 (BWBF / DBFV)
Bodybuildingmeisterschaft mit Qualifikation zur Internationalen Deutschen Meisterschaft

Bericht von Reiner Dahms und Stefan Ulmer  

Es hatte sich schon früh abgezeichnet, dass es im Herbst 2008 wieder eine extrem gute Saison für Wettkampfbodybuilding geben würde. Ein guter Indikator dafür war der Rhein Neckar Pokal am 02.11.2008, nun schon zum achten mal im Kulturhaus in Mannheim-Käfertal. Das perfekt eingespielte Team um Thomas Gerstner, erster Vorsitzender des BWBF, betreute beispielhaft die rund 75 angetretenen Athleten – eine mehr als beachtliche Anzahl für eine Landesmeisterschaft, in diesem Fall zur Qualifikation für Baden-Württemberg zur Internationalen Deutschen Meisterschaft, die drei Wochen später stattfand. Um so bemerkenswerter war es, dass zu diesem Zeitpunkt der Leistungsstandard der Athleten schon extrem hoch war. Die Halle war ausverkauft und die Stimmung bei Zuschauern als auch Teilnehmern sehr gut.

In der Klasse Frauen Fitness Leistung trat leider nur eine Athletin an, die somit natürlich auch als Siegerin feststand. Carmen Spindler vom Outback Gym in Mainz zeigte sich gut vorbereitet mit schöner Linie und routiniertem Auftreten. Lediglich ihr Kürvortrag hätte noch etwas Feinschliff benötigt.

Auch die vier Starterinnen der Klasse Frauen Fitness Figur legten ein hohes Niveau vor. Nicht völlig überzeugen konnte die Viertplatzierte Daniela Giersberg vom Body Gym in Mannheim, deren Tagesform im direkten Vergleich etwas abfiel. Anke Bömmer vom Studio Maldener hätte ebenfalls vielleicht noch etwas Zeit für die Vorbereitung benötigt, präsentierte aber eine schöne geschwunge Linie und wurde somit Dritte. Ähnliches gilt auch für Gaby Stacher vom Pro Fitness in der Schweiz, die allerdings eine bessere Härte vorweisen konnte und somit den zweiten Platz belegte. Als unangefochtene Siegerin ging allerdings die durchtrainierte und bestens definierte Monica Alvarez vom Outback Gym in Mainz hervor, die sich zudem sehr erfahren präsentierte.

Wiederum nur eine Teilnehmerin gab es mit Andrea Paasche vom Outback Gym in Mainz in der Klasse Frauen Body I, die somit als Siegerin feststand. Ihre Präsentation war wie immer beispielhaft; was das Timing anging konzentrierte sie sich jedoch offensichtlich auf die Int. DM drei Wochen später. Den Wettkampf absolvierte Andrea mit Katrin Kirsch vom Powerhouse in Ludwigsburg und Ute Überschär vom Bodyplanet in Ludwigsburg aus der Klasse Frauen Body II. Von diesen beiden begeisterte Katrin mit einem geschmeidig-eleganten Auftreten, besonders bei ihrem sehr schönen Kürvortrag; konnte, was die Form betraf, allerdings nicht ganz überzeugen und wurde Zweite. Der erste Platz ging somit an Ute, die mit ihrem äußerst muskulösen Oberkörper für Staunen sorgte. Auch ihre Beine hatte sie nicht vernachlässigt und ihre Definition war bereits beachtlich. Ebenfalls erwähnen muss man, dass ihr der Auftritt offensichtlich sehr viel Spaß bereitete und es war eine Freude, ihr zuschauen zu dürfen.

Erfreulicherweise hatten sich elf Starter in der Klasse der Senioren eingefunden, von denen Georg Löw vom Studio Bernd Haid in Memmingen konkurrenzlos in der Kategorie über 60 Jahren antrat, und somit mit seiner für sein Alter fabelhaften Form auch direkt als Sieger feststand. Von den restlichen Teilnehmern erreichten das Finale nicht: Uwe Will vom Outback Gym in Mainz, Santo Rizzotti vom Bodyplanet in Ludwigsburg, Norbert Kolm und Thomas Wagner, beide vom Body Gym in Mannheim. Der sechste Platz ging an Markus Klöpfer vom Powerhouse in Ludwigsburg, der nicht an seine ansonsten gute Form der Vorjahre anknüpfen konnte. Besser vorbereitet und mit mächtigen Oberarmen, allerdings Schwächen in der Linie wurde Waldemar Mondroch vom City Fitness in Rothenburg Fünfter. Mit einer guten Gesamtentwicklung, bei der die Beine im Vergleich zum Oberkörper allerdings doch etwas abfielen, sicherte sich Carlos Cervantes vom Outback Gym in Mainz den vierten Platz. Insgesamt ausgewogener sah der Drittplatzierte Udo Römhild vom Powerhouse in Ludwigsburg aus, zudem war er ansprechend definiert. Vizemeister der Senioren wurde allerdings Nils Barsom vom Body Gym in Mannheim, der mit 105,1 kg der schwerste Teilnehmer der Senioren war. Besonders seine mächtige Latissimus-Pose wusste zu gefallen. Als unantastbarer Sieger stand jedoch Michael Kohler vom Body Camp in Albstadt fest, mit 69,8 kg zudem der Leichteste in diesem Feld. Michael ist ein absoluter Ausnahmeathlet, dem man wahrscheinlich stundenlang anschauen könnte, ohne dabei irgendwelche Schwächen, dafür aber immer wieder neue beeindruckende Partien entdecken könnte.

Von den sieben angetretenen Junioren gelang Benjamin Gratzmann vom Body Camp in Albstadt nicht der Einzug ins Finale. Sechster wurde Andreas Koepner vom Bodyplanet in Ludwigsburg, der noch nicht die nötige Härte vorweisen konnte. Mit guten Ansätzen wie einem auffallenden Latisimus belegte Markus Poloczek vom RL-Sportsshop in Öhringen den fünften Platz; in diesem guten Feld fehlte es im rundum noch an mehr Muskulatur. Levent Klemm vom Rühl's Fit & Fun in Hessen beeindruckte mit einer sehr schönen Mittelpartie bei guter Definition, er sollte allerdings beim Training Rücken und Beine noch etwas mehr berücksichtigen. Er wurde Vierter. Der Drittplatzierte Christian Deckwerth vom Sportstudio Merzenich in Moers wirkte hier schon kompakter entwickelt, lies allerdings noch etwas Definition vermissen. Hier hatte der großgewachsene Daniel Pelaez vom Bodyplanet in Ludwigsburg seine Hausgaben gemacht und zeigte sich von Kopf bis Fuß mit einer sehr guten Härte. Auch seine Linie wusste zu gefallen; etwas mehr Beinvolumen wird er sich die nächsten Jahre sicher noch erarbeiten. Daniel wurde als schwerster Teilnehmer der Junioren mit 92,2 kg somit Vize-Meister, während auch hier der Klassensieg an den mit 68 kg leichtesten Teilnehmer ging: Martin Wöllner vom Bodybuilding & Fitness Verband in Thüringen. Dieser präsentierte sich rundum ausgewogen ohne nennenswerten Schwächen mit beachtlicher Definition und tiefen Einschnitten, besonders in den Beinen.

Auch die Siegerehrung bei den Paaren war nur eine Formsache, da hier mit Andrea & Gunnar Paasche vom Outback Gym in Mainz nur ein Paar angetreten war. Die beiden harmonieren perfekt zusammen und ihr Kürbeitrag mit vielen schönen und originellen Posen gehörte zum Besten, was man sich in dieser Klasse vorstellen kann.

Die Klasse Classic Bodybuilding war mit zehn Startern ebenfalls gut besetzt. Nicht für das Finale qualifizierten sich: Marco Bergmann vom Powerhouse in Ludwigsburg, Fabian Kraft vom Bodyplanet in Ludwigsburg und Tobias Plank vom Smash  in Schorndorf. Der sechste Platz ging an Colin Ziegler vom Bodyplanet in Ludwigsburg, an den man sich noch als guten Junior erinnert, der seit dem allerdings leider wohl kaum Gelegenheit hatte, mehr Muskulatur aufzubauen und sich somit trotz guter Linie und ansprechender Definition nicht weiter durchsetzen konnte. Michael Preuße vom RL Sportsshop in Langenbrettach hat zwar in den letzten Jahre eine sehr gute Entwicklung vollziehen können, und kann mit einzelnen Partien was Muskulosität als auch Härte angeht durchaus überzeugen, hatte aber aufgrund seiner Körpergröße letztendlich doch Schwächen in der Linie. Er wurde Fünfter. Der Viertplazierte Markus Giersberg vom Body Gym in Mannheim trat mit einem guten Gesamtpaket ohne größere Schwächen an – allerdings auch ohne besondere Stärken. Und diese wären nötig gewesen um sich mit dem hohen Leistungsniveau der ersten drei Plätze zu messen. So konnte Adis Krupic vom Sportstudio Merzenich in Moers, der Dritter wurde, mit einem sehr muskulösen und streifig-definierten Oberkörper punkten, der auch in der Rückansicht gefiel. Lediglich seinen ebenfalls gut entwickelten Beinen würde man noch etwas mehr Volumen wünschen. Der zweite Platz ging an Matthias Krause vom Smash in Schorndorf, den man sich sehr gut als Idealbesetzung für diese noch recht neue Klasse vorstellen kann. Groß, aber dennoch exzellent proportioniert und vor allem mit einer gewinnenden Präsentation und einer sehr schönen Kür, die ihm auch den Pokal für das Beste Posing einbrachte. Nur was die Definition anging war er noch nicht am Rande des Möglichen und genau hier setzte der ebenfalls mit einer guten Linie ausgestatte Sieger der Klasse, Swen Kellner vom Bodyplanet in Ludwigsburg, an, der seine rundum ausgewogene Muskulatur mit einer extremen Härte präsentieren und auch eine erstaunliche Muskelteilung in den Beinen vorweisen konnte.

Recht deutlich waren die Leistungsunterschiede bei den drei Athleten der Klasse Männer I. Matthias Schweizer, ein Einzelmitglied aus Remshalden, wirkte zwar hochmotiviert aber auch etwas unvorbereitet. Trotz guter Ansätze war er jedoch schlichtweg nicht muskulös genug um einen anderen Platz als den Dritten zu belegen. Rundum austrainiert, mit einem guten Oberkörper, wenn auch noch mit Raum für Verbesserungen, wurde Marcus Haßmann vom Body Gym in Mannheim Zweiter. Der Sieg dieser Klasse konnte jedoch nur an Michael Kohler vom Body Camp in Albstadt gehen, der schon bei den Senioren seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Ein besseres Gesamtpaket aus Symmetrie, Muskelqualität und tiefstmöglicher Definition kann man sich kaum vorstellen.

Mit sechs Startern in der Klasse Männer II standen die Finalisten somit auch gleich fest. Der sechste Platz ging an Stefan Friedrich vom Bodyplanet in Ludwigsburg, der wohl noch etwas Zeit für die Vorbereitung benötigt hätte und leider auch Defizite in der Linie hatte. Auch Carlos Cervantes vom Outback Gym in Mainz müsste seinem V-förmigen Oberkörper noch etwas mehr Beinvolumen entgegen setzen, wenn er sich hier in den letzten Jahre auch schon gut verbessert hat. Er wurde Fünfter. Eric Bernier vom Bodybuilding e. V. in Walldorf, der den vierten Platz belegte, konnte mit einer voluminösen Brust-Schulter-Partie und ausladendem Latissimus beeindrucken, konzentrierte sich, was die Härte anging, jedoch vom Timing her eher auf die Int. Deutsche Meisterschaft. Auch Marc Gracias vom Herzogs Fitness in Ulm sah man nicht zum ersten mal auf einer BWBF-Bühne, jedoch bisher noch nicht in so guter Form. Seine gute Härte brachte seinen schön proportionierten Oberkörper und die gut trainierten Arme gut zur Geltung; lediglich die Beine konnten was Definition und Volumen anging nicht ganz mithalten und wurde somit Dritter. Der zweite Platz ging an einen weiteren Athleten, der sich über die Jahre enorm verbessern konnte: Osman Gemrikli vom Body Gym  in Mannheim trat sehr gut definiert an, konnte auch in den Beinen eine deutliche Muskelteilung vorweisen. Auch der Oberkörper konnte in der Frontansicht völlig überzeugen, lediglich der Rücken könnte noch die ein oder andere Trainingseinheit gebrauchen. Sieger der Klasse wurde Bülent Tekin vom Powerhouse in Ludwigsburg, der sich mit ansehnlicher, wenn auch nicht Bestmöglicher Härte präsentierte, jedoch schon aufgrund seiner Muskulosität begeistern konnte. Schultern, Arme, Brust, Beine – kaum eine Stelle an ihm ist nicht mit vollen, runden Muskeln bepackt.

Viel Arbeit hatte das Kampfgericht mit der Klasse Männer III, da hier zwölf Athleten beurteilt werden musste. Das Finale nicht erreichten: Norbert Kolm vom Body Gym in Mannheim, Jens Schmidl vom Body Attack Leistungszentrum in Offenbach, Thomas Weinhold vom Fitnesscenter Schardt in Erlangen, Jörg Janz vom Outback Gym in Mainz, Waldemar Mondroch vom City Fitness in Rothenburg und Andreas Nied vom Powerhouse in Ludwigsburg. Mit vielversprechenden Ansätzen, allerdings nicht ausreichender Härte wurde Sebastian Eglinski vom Herzogs Fitness in Ulm in diesem guten Feld Sechster. Der fünfte Platz ging an Sven Knebel vom Fitness-World in Albstadt, der sich sehr muskulös mit guter Linie und ordentlichen Beinen, allerdings auch noch nicht ausreichend hart genug präsentierte. Hier konnte der Viertplazierte Udo Römhild vom Powerhouse in Ludwigsburg punkten, der als einer der härtesten Teilnehmer dieser Klasse antrat, allerdings nicht mit der Muskulosität seiner Kontrahenten mithalten konnte. Jörg Kühnhold vom Outback Gym in Mainz, der Dritter wurde, fiel besonders durch seine kugelrunden Brustmuskeln auf und die fast genau so gut geformten Schultern und Bizeps. Auch die restlichen Körperpartien konnten sich sehen lassen – nur leider auch bei ihm war die Härte noch nicht im bestmöglichen Bereich. Hier hatte David Deutschler vom Bodyplanet in Ludwigsburg deutlich die Nase vorne; so hatte er leichte Schwächen im Line-Up, konnte dafür um so mehr mit streifig-definierten Muskelsträngen begeistern, besonders im Brust-Schulter-Nacken-Bereich; aber auch seine Beine passten hier sehr gut ins Bild. Für den ersten Platz kam aber nur ein Teilnehmer in Frage: Christos Taranatzis vom Body Gym in Mannheim feierte an diesem Tag ein fulminantes Comeback und konnte nahtlos an seine alten Stärken anknüpfen. Wenn auch noch nicht ganz auf dem Level seiner fast schon legendären Definition, war aufgrund seiner umfassenden und enormen Muskelqualität und –dichte jede Pflichtpose schon beeindruckend genug – besonders imponierend waren aber seine Pressposen, die er gezielt einzusetzen wusste.

Von den acht Teilnehmern der Klasse Männer IV erreichten Thomas Wagner vom Body Gym in Mannheim und Uwe Will vom Outback Gym in Mainz nicht das Finale. Sechster wurde Eric Gärtner vom Powerhouse in Ludwigsburg mit gut ausgebildetem Oberkörper, allerdings Schwächen im Rücken, den Beinen und der Härte. Letzteres verhinderte auch für Maik Jüttner vom Fitnesscenter in Wutachtal eine bessere Platzierung als den fünften Rang: trotz ansonsten guten Anlagen wie dem V-förmigen Oberkörper und der guten Linie war er einfach noch nicht hart genug. Und auch für den Vierplatzierten Markus Klöpfer vom Powerhouse in Ludwigsburg, der schon bei den Senioren gestartet war, galt das Gleiche: gutes Gesamtpaket – fehlende Härte. Besser sah es da bei Marco Schmidt vom Bodybuilding & Fitnessverband Chemnitz aus, der passabel definiert und gut proportioniert war, langfristig aber noch an Muskeldichte und –masse arbeiten könnte. Er belegte den dritten Platz. Zweiter, mit nur zwei Punkten Rückstand zum ersten Platz, wurde Rainer Demuth vom Body Gym in Mannheim, der mit seinen vollen, runden Muskeln sehr massig wirkte, und trotz noch nicht erreichter Endhärte besonders in einigen Posen seiner Kür äußerst eindrucksvoll aussah. Im direkten Vergleich wirkte der Sieger der Klasse, Peter Baers vom Fitness Studio Maldener in Nordrhein-Westfalen, etwas eleganter, harmonischer und eine Spur besser definiert, was ihm möglicherweise den knappen, aber entscheidenden Vorsprung einbrachte.

 
In der Klasse Männer V waren sechs Teilnehmer am Start. Der letzte Platz in der Wertung ging an Bernd Ebert vom New Power Gym in Bad Kreuznach, der für eine grundlegend bessere Platzierung mehr Beinvolumen und einen tiefer ansetzenden Latissimus benötigen würde. Nils Barsom vom Body Gym in Mannheim wurde Fünfter. Wenn er auch für seine Körpergröße in einige Posen sehr gute Einzelpartien vorweisen kann, so wurden in dieser guten Konkurrenz doch einige Formschwächen deutlich. Hier konnte der Vierplatzierte Zoltan Bokor, ein Einzelmitglied aus Albstadt, mehr Potential unter Beweis stellen, der mit etwas Feinschliff und besserer Definition auch in den vorderen Rängen mitmischen könnte. Ebenfalls sehr eindrucksvoll war Markus Fortenbacher vom Powerhouse in Ludwigsburg, der den dritten Platz belegte. Markus wirkte am massigsten war aber leider nicht hart genug. Bei seinen mächtigen Armen und Schultern und dem enormen Beinumfang wünscht man sich nur, ihn dazu noch bestens definiert zu sehen. Ähnliches gilt auch für Marco Vunic vom Body Gym in Mannheim, der allerdings eine Spur härter war. Auch er konnte mit massiven Bizeps, einer hervorragenden Latissimus-Pose und reichlich Beinumfang überzeugen. Sieger der Klasse mit Idealpunktzahl wurde jedoch Paul Poloczek, ebenfalls vom Body Gym in Mannheim, der mit 114 kg auch der schwerste Athlet des Abends war. Paul war im Jahr 2005 noch als Junior angetreten und feierte dieses Saison seinen Einstand bei den Männern, der beachtlicher kaum hätte sein können. Trotz seiner Größe ist er sehr gut proportioniert und ist mit der Entwicklung des Oberkörpers auf dem absolut richtigen Weg. Vor allem hatte er die imponierernsten Beine des Abends mit einem kaum zu fassenden Beinbizeps.

Mit diesen fünf erstklassigen Klassensiegern, von denen jeder das Potential auf einen Titel des Deutschen Meisters hat, war das Stechen um dem Gesamtsieg äußerst spannend. Hier ging es bei den Vergleichen nicht darum, wer die wenigsten Schwächen hatte, sondern die überragendsten Stärken. Im direkten Vergleich, war jedoch schnell klar, dass einer deutliche hervortrat und somit als Gesamtsieger feststand: Christos Taranatzis. An seiner wuchtigen, exzellente verteilten Muskulatur bei guter Härte gab es einfach kein Vorbeikommen.

Die rundum gelungene Veranstaltung wurde noch durch Gastauftritte von Markus Becht, Sabit Kelmendi und einem Markus Rühl in erstaunlich guter Form abgerundet. Moderiert wurde wie gewohnt souverän und mit viel Freude am Sport von Thomas Gerstner – anders könnte man sich den Rhein Neckar Pokal auch gar nicht vorstellen. Auch dieses Jahr wurde die Messlatte für Landesmeisterschaften ein ganzes Stück nach oben gesetzt. Hier wird Bodybuilding gefeiert und gelebt – und nächstes Jahr wird es sicher wieder genau so sein. Besuchen Sie für weitere Informationen, auch zu kommenden wie vergangenen Wettkämpfen des BWBF, auch unsere Homepage: www.bwbf.de.

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