Baden-Württembergischer
Bodybuilding- und Fitnessverband e. V.

+++ Bericht zum Donau Cup 2008 +++
 


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Donau Cup 2008 (BWBF / DBFV)

Bericht von Reiner Dahms und Stefan Ulmer

Seit der Donau Cup in 2005 zum ersten mal in Dillingen ausgerichtet wurde, konnte sich diese Meisterschaft aufgrund der schönen Halle und des gut eingespielten Teams um Veranstalter Daniela Herzog und Thomas Klopfer (Stadthotel Convikt) immer mehr zu einer festen Größe steigern. Dieser positive Trend fand beim Donau Cup 2008, der am 15.11.2008 stattfand, leider einen Einbruch und weder die Anzahl der Teilnehmer noch die der Zuschauer erfüllte die Erwartungen. So blieben die Klassen der Junioren als auch die der Männer V unbesetzt. Schwer zu sagen, ob es am Termin knapp vor der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Wiesloch lag oder man andere Gründe dafür benennen konnte; nichtsdestotrotz legten sich alle Beteiligten ins Zeug um eine schöne Meisterschaft zu veranstalten.

Die beiden Teilnehmerinnen der Klasse Frauen Fitness Figur präsentierten sich ähnlich gut vorbereitet, wobei die Zweitplatzierte Melanie Niebergall vom Old School Bodybuilding Club aus Thüringen ein wenig unsicher wirkte und Gaby Stacher vom Pro Fitness aus der Schweiz in der Rückansicht Vorteile hatte und somit Klassensiegerin wurde.

Nur eine Athletin trat in der Klasse Frauen Body an, die somit auch automatisch als Siegerin feststand. Aber Ute Überschär vom Bodyplanet in Ludwigsburg präsentierte sich über alle Zweifel erhaben vorbereit und hätte sich mit ihrer erstklassig definierten und äußerst muskulösen Form auch in einem größeren Feld durchsetzen können.

Mit sechs Startern war die Klasse der Senioren gut besetzt. Matthias Schweizer, ein Einzelmitglied aus Remshalden, wurde hier Letzter; offensichtlich konnte er mit der Erfahrung als auch der Muskulosität seiner Kontrahenten nicht mithalten. Trotz seiner guten Anlagen konnte Markus Klöpfer vom Powerhouse in Ludwigsburg nicht die fehlende Härte ausgleichen und belegte hier den fünften Platz. Hier konnte Waldemar Mondroch vom City Fitness in Rothenburg schon eher überzeugen, wurde aber aufgrund Schwächen in der Linie Vierte. Der Drittplatzierte Christian Unfried vom Prechtl Fitness aus Bayern wirkte recht ausgewogen und gut definiert, allerdings wirkte Joachim Grässel vom Fitnessstudio Tycoon aus Bayern im direkten Vergleich muskulöser und konnte sich so vor ihm auf den zweiten Rang platzieren. Das beste Gesamtpaket in dieser Klasse mit angemessener Härte, guten Proportionen und qualitativ überzeugender Muskulatur bot allerdings Manfred Basner vom Prechtl Fitness aus Bayern, der sich als Klassensieger durchsetzen konnte.

Erstaunlicherweise war mit Matthias Krause vom Smash in Schorndorf nur ein Athleten in der Klasse Classic Bodybuilding angetreten und stand somit auch als Sieger fest. Aber auch der großgewachsene Matthias hätte sich gegen eine größere Konkurrenz durchsetzen können, präsentierte er sich doch sehr gut definiert und ausgewogen proportioniert.

In der Klasse Männer I trafen Matthias Schweizer und Christian Unfried aus den Senioren wieder aufeinander, wobei auch hier Matthias weiterhin chancenlos blieb und somit Christian den ersten Platz belegte.

Von den angetretenen Athleten der Klasse Männer II konnte Poja Mahdiyen vom Studio Iron aus Plauen in Sachsen zwar gute Anlagen vorweisen und sich auffallend gut präsentieren, war jedoch bei weitem nicht hart genug um sicher besser zu platzieren. Er wurde Dritter. Hatte Manfred Basner vom Prechtl Fitness in Bayern bei den Senioren noch als Sieger festgestanden, so musste er sich hier mit dem zweiten Platz hinter Osman Gemrikli vom Body Gym in Mannheim zufrieden geben. Osman, der Klassensieger, zeigte sich deutlich besser definiert bei gleichzeitig besseren Proportionen und wirkte dabei noch etwas muskulöser.

Ebenfalls drei Starter hatten sich in der Klasse Männer III eingefunden. Hier konnte Waldemar Mondroch vom City Fitness in Rothenburg, Doppelstarter von den Senioren, nicht überzeugen und belegte den dritten Platz. Ebenfalls Joachim Grässel vom Fitnessstudio Tycoon aus Bayern hatte man bereits bei den Senioren gesehen und hier wurde er nun mit passabler Form, wenn auch Schwächen in den Beinen Zweiter. Der erste Platz ging an Sven Knebel von der Fitness-World in Albstadt, der besonders in der Rückenansicht und mit beachtlichem Volumen in den Beinen überzeugen konnte.

Die Klasse Männer IV war mit sechs Teilnehmern voll besetzt. Mit einem gut entwickelten Oberkörper konnte Eric Gärtner vom Powerhouse in Ludwigsburg zwar noch punkten, doch leider fielen die Beine für eine bessere Platzierung zu sehr ab. Er wurde Sechster. Für den Fünftplazierten Maik Jüttner vom Body Planet in Ludwigsburg als auch den Vierten Markus Klöpfer, ebenfalls vom Powerhouse in Ludwigsburg, galt jeweils das gleiche: beide sind offensichtlich erfahrene Athleten mit guten Anlagen, konnten an diesem Abend aber nicht die erforderliche Härte bringen. So konnte sich Dennis Henschel vom Allstars Leistungszentrum in Augsburg auf den dritten Rang platzieren, auch wenn seine passable Form noch Raum für Verbesserungen bot. Interessant war der Zweikampf zwischen Marco Schmidt vom Bodybuilding & Fitnessverband aus Chemnitz und Peter Baers vom Fitness Studio Maldener aus Nordrhein-Westfalen. Beiden traten als sehr komplette Athleten mit einem sehr ähnlichem hohem Leistungsniveau an. Marco wirkten in einigen Posen vielleicht etwas massiger, Peter dafür vielleicht etwas besser definiert – das denkbar knappe Ergebnis viel jedenfalls nicht zugunsten von Marco aus, der Zweiter wurde und somit Peter als Klassensieger feststand. Beim folgenden Stechen um den Gesamtsieg konnte er auch hier überzeugen und so stand Peter Baers ebenfalls als Gesamtsieger fest.

Als Gaststars waren Regiane Da Silva und ihr Ehemann Matthias Botthof eingeladen, wobei Regiane unter Beweis stellte, dass sie auch das Zeug zum Entertainer hat und für gute Stimmung sorgte. Matthias hatte im Herbst 2005 übrigens selbst noch als Athlet am Donau Cup teilgenommen und hatte den Gesamtsieg ergattert. Die Moderation teilten sich souverän der erste Vorstand des BWBF Thomas Gerstner mit der Mitveranstalterin Daniela Herzog. Ein herzlicher Dank geht auch noch an das Organisationsteam um Thomas Klopfer vom Stadthotel Convikt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Donau Cup künftig wieder mehr Zulauf erfährt und so die Anstrengungen aller Beteiligten wieder mehr gewürdigt werden. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.bwbf.de.

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